Montag, 12. Mai 2008

Gedanken

Ich möchte ebenfalls, auch wenn nicht unbedingt abschließend, ein paar Gedanken zum Thema "Bankrollmanagement" loswerden.
Wie schon angeklungen ist, gibt es nicht DAS Mittel um seine Bankroll richtig aufzuteilen oder zu managen. Deshalb werde ich auch mit keinem neuartigen Kenzept auftrumpfen, sondern mit einigen Grundideen versuchen zu glänzen. Teilweise sind diese Ideen mit Tommy Angelos (mein neues Buch aus den Staaten ist da - Elements of Poker) übereinstimmend, jedoch für jedermann essentiell und wie ich finde, sehr hilfreich.
Es geht darum, dass jeder Spieler im Pokergeschäft so viel Geld in der Hinterhand haben sollte, dass er nicht mit -scared money- spielen muss oder spielt. Denn damit verliert man sein A-Game, spielt nicht so, wie man optimal spielen würde und man würde bestimmte Situationen auch auf jeden Fall anders spielen, wenn man nicht des Geldes wegen einen Fehler begangen hätte. Also jeder spielt mit seiner ganz eigenen Komfortzone.
Außerdem ist es wichtig, wenn man das Pokerspiel als Möglichkeit ansieht damit Geld zu verdienen, nicht broke zu gehen. Das ist das schlimmste was passieren kann. Ergo muss jeder Spieler der pokert seine komfortzone so ausbauen und managen, dass er die Varianz abfangen kann. Hierbei gibt es diverse Lösungs-oder Klärungsoptionen. Ein Spieler kann sehr leicht die Limits wechseln. Er kann ohne Gewissensbisse absteigen und sein Spiel überarbeiten. Ein Anderer spielt lieber mit einem großen Polster, sodass er sein "Heim-Limit" nicht verlassen muss. Beide wege scheinen OK zu sein und zu funktionieren. Hier spielt, wie schon angedeutet, der Faktor "Spieler" eine wichtige Rolle. Das bedeutet nichts anderes als, dass jeder für sich s e l b s t entscheiden muss, wie er sein Geld ver- und aufteilt.
Also ist es wichtig sich wohl zu fühlen und gleichzeitig eine Bankroll zu haben die der Varianz trotzen kann - oder die durch Swings nicht auf Null sinkt.


Ich habe mittlerweile alle Klausuren hinter mir. Das Abi ist so gut wie geschafft und es folgt jetzt nur noch eine mündliche Prüfung Ende Mai. Danach, sprich im Juni, gehts erst nach Rom und später zur Abifahrt nach Lloret. Für diese Trips brauch ich wahrscheinlich noch etwas Unterstützung, deshalb versuche ich *Achtung Challenge* so viel wie möglich sngs zu grinden. Klingt nicht dolle. Doch bei dem Wetter und bei der Menge Freizeit, die ich jetzt habe, dürfte es gar nicht so einfach werden. Als Ziel hatte ich mir so 20 Turniere am Tag, oder 400 insgesamt gesetzt. Beides für mich schaffbar aber doch schon einigermaßen hoch gesteckt. Ich will einfach nur, dass ich mehr und konzetriert spiele. Wenn es erwünscht ist *Aufruf zu comments* werde ich auch täglich versuchen Updates zu schreiben.

Ansonsten euch erstmal ein kühles Händchen, aber keine Cooler :D
vergesst das pokern nicht.....

1 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

tägliche Updates mit Graphen + interessanten Händen finde ich eigentlich immer gut zu lesen. aber 20 am Tag klingt jetzt nicht nach so vielen. wie viele spielst du immer parallel?

mfG
Civ